Was eine Start-Stopp-Batterie leisten muss
Bei jedem Halt kann der Verbrennungsmotor abgeschaltet werden. Beleuchtung, Lüftung, Infotainment, Assistenzsysteme und weitere Verbraucher laufen weiter. Beim Anfahren muss die Batterie den Motor erneut starten – und das unter Umständen viele Male auf einer einzigen Fahrt.
Häufige Starts
Deutlich mehr Startvorgänge als bei einem konventionellen Fahrzeug.
Versorgung im Stillstand
Elektrische Verbraucher bleiben aktiv, obwohl der Generator nicht lädt.
Teilladungsbetrieb
Das Energiemanagement hält die Batterie nicht immer dauerhaft vollgeladen.
EFB oder AGM?
EFB-Batterien sind verstärkte Nassbatterien und eignen sich für viele einfache Start-Stopp-Systeme. AGM-Batterien binden den Elektrolyten im Glasvlies und sind für höhere zyklische Belastung sowie komplexere Energiesysteme ausgelegt.
- einfacher Start-Stopp-Automatik
- erhöhtem Energiebedarf
- häufigem Stadt- und Kurzstreckenbetrieb
- erweiterter Start-Stopp-Automatik
- Bremsenergierückgewinnung
- umfangreicher elektrischer Ausstattung
Welche Rolle spielt das Batteriemanagement?
Viele moderne Fahrzeuge überwachen Ladezustand, Temperatur und Alterung der Batterie über ein Batteriemanagementsystem. Nach einem Wechsel kann deshalb eine Registrierung oder Codierung erforderlich sein. Nur so kann die Ladestrategie auf die neue Batterie abgestimmt werden.
Wird eine falsche Technologie eingebaut oder der Wechsel nicht korrekt im System hinterlegt, können Start-Stopp-Funktion, Komfortverbraucher und Batterielebensdauer beeinträchtigt werden.
